AKTUELLES

 

Frank Strobel mit dem Orchester der Komischen Oper Berlin beim Festival »Kino Varieté«

– Film, Musik und Bühnenshow in der komischen Oper am Samstag, 11. November & Sonntag, 12. November 2017

Vor zwei Jahren feierte in der Komischen Oper Berlin »Kino Varieté« – Stummfilmkino mit Vorprogramm und Bühnen-Show– seine erfolgreiche Premiere, nun gab es in Zusammenarbeit mit ZDF/ARTE eine Wiederauflage des Festivals mit zwei komplett neuen Programmen: »Voyage Oriental« mit dem Scherenschnitt-Film Die Abenteuer des Prinzen Achmed (1926) von Lotte Reiniger und »Roter Rummel« mit dem Revolutionsfilm Arsenal (1928) von Alexander Dowshenko. Mehr…

 

 

 

Frank Strobel im Interview

Über Kino Varieté und (Stumm-) Filmmusik

Ein Interview von Stefanos Tsarouchas / Cinématographe.

Commissioned by the Soviet government to commemorate the 10th anniversary of the Revolution, the film “October” occupies a unique place in Eisenstein’s work:  its powerful and bitingly satirical images led to widespread banning, with the first British screening only taking place in 1935. This is an extraordinary opportunity for London audiences to see the newly restored version of the film that screened at the Berlin Film Festival in 2012, alongside Edmund Meisel's original and restored 1928 score played live by the London Symphony Orchestra under the direction of Frank Strobel.

                                                                                       Stand: 12. Oktober 2017 

 

 

 

Frank Strobel in der Jury des Internationalen Filmmusikwettbewerbs

 

Erneut wurde Frank Strobel in die Jury des Internationalen Filmmusikwettbewerbs gebeten, der am 5. und 6. Oktober 2017  im Rahmen des 13. Züricher Filmfestes stattfindet.

189 Komponistinnen und Komponisten aus 38 Ländern haben am diesjährigen Wettbewerb teilgenommen und für den fünfminütigen Kurzfilm TAMAH von Erhan Yürük eine Vertonung für das Sinfonieorchester eingereicht. Die fünf besten Beiträge werden vom Tonhalle-Orchester Zürich  in der Züricher Tonhalle MAAG in Anwesenheit der Nominierten uraufgeführt. Die anwesende Jury unter Leitung von Herbert Grönemeyer verleiht am selben Abend dem siegreichen Komponisten das mit 10 000 Franken dotierte Goldene Auge für die «Beste Internationale Filmmusik 2017».

Im zweiten Teil des Abends ist das Tonhalle-Orchester Zürich mit Frank Strobel und der wunderbaren Sängerin Tertia Botha auf der Jagd nach musikalischen Highlights aus den «James Bond»-Filmen. Bereichert wird der Abend zudem durch den Gastauftritt des Schweizer Filmmusikkomponisten Fabian Römer, welcher Film- und Musikausschnitte aus seiner Komposition zu GOTTHARD (2016) präsentieren wird.

                                                                                                  Stand: 22.09.2017

 

DIE LIEBE DER JEANNE NEY

DIE LIEBE DER JEANNE NEY © ZDF/ARTE

Hochmodernes Filmdrama (1927) und Liebesgeschichte in politisch bewegten Zeiten von Georg Wilhelm Pabst: Der Film „Jeanne Ney“ entstand nach Ilja Ehrenburgs gleichnamigen populären Roman und ist in seiner unverhohlenen Sympathie für den Sozialismus kein typischer UFA Film (Quelle: www.arte.tv/de)  Nach der erfolgreichen Erstaufführung der restaurierten Version mit neuer Orchestrierung von Bernd Thewes im Rahmen der Ufa Filmnächte am 22. August mit dem WDR Funkhausorchester unter der Leitung von Frank Strobel, ist der Stummfilm mit vom Funkhausorchester und Frank Strobels eingespielter Filmmusik bis 3. Dezember in der Mediathek von ZDF/ARTE verfügbar: Link 

                                                                                              Stand: 14.09.2017

 

Der Klang der Metropolen

BERLIN - DIE SINFONIE DER GROßSTADT © DIF e.V. / Eva-Riehl

Frank Strobel erforscht die Sinfonien der Großstädte – und durchleuchtet am 15. und 18. März 2017 den Klang der Großstadt. Er fragt anhand exemplarischer Werke der Musik, was eigentlich die großen Metropolen in den Roaring Twenties ausgemacht hat, und vergegenwärtig gemeinsam mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin in der Alten Oper Frankfurt den Klang von New York, Paris und Berlin. In einer „Langen Nacht“ führt er in fünf musikalischen Programmen durch diese energiegeladene Zeit des Auf- und Umbruchs in nahezu allen gesellschaftlichen Bereichen: Am 15. März stellt er Gershwins „Rhapsody in Blue“ der Zweiten Symphonie von Prokofjew gegenüber, um dann mit dem legendären Stummfilm BERLIN - DIE SINFONIE DER GROßSTADT in die deutsche Metropole der Zwanziger Jahre einzutauchen. Am 18. März gestaltet Frank Strobel eine lange Nacht. Er begleitet Disneys Trickfilme mit Paul Dessaus Originalmusik, stellt Kurt Weills Erste Symphonie Hans Richters Film KREUZSPIEL (1928) gegenüber und entführt in die Klanglandschaften von Gershwins „An American in Paris“, Messiaens „Les Offrandes Oubliées“ und des surrealistischen Meisterwerks EIN ANDALUSISCHER HUND (1929) von Luis Buñuel und Salvador Dalì, mit der Musik von Mauricio Kagel.   

                                                                                              Stand: 31.01.2017

 

 

Und noch ein Meisterwerk der Stummfilmzeit jetzt als CD: Gottfried Huppertz Musik „Zur Chronik von Grieshuus“

Die CD ist erschienen bei Pan Classics – eingespielt vom hr-Sinfonieorchester unter Leitung von Frank Strobel.

Im Anschluss an die Partitur zu Fritz Langs 'Die Nibelungen' und vor der gleichfalls monumentalen Musik zu dessen Film 'Metropolis' widmete sich der Komponist Gottfried Huppertz einer bislang kaum bekannten Vertonung von Arthur von Gerlachs Theodor-Storm-Verfilmung 'Zur Chronik von Grieshuus'. 94 Minuten, verteilt auf zwei CDs, dauert dieses seit der Stummfilmzeit nicht mehr aufgeführte Werk. Ein stimmungsvolles sinfonisches Gemälde, das man sich auch in den Konzertsaal versetzt vorstellen könnte. Die Aufnahme entstand im Zusammenhang mit der Restaurierung des Films. Begleitet wird die Produktion von einem reich bebilderten Booklet, das neben einer Zusammenfassung der Filmhandlung einen ausführlichen, von Nina Goslar verfassten Beitrag zur Geschichte dieser Huppertz’schen Filmmusik und ihrer zeitgenössischen Rezeption enthält.

 

 

DREI HASELNÜSSE FÜR ASCHENBRÖDEL

Der absolute Klassiker jedes Jahr zur Weihnachtszeit - das tschechische Märchen DREI HASELNÜSSE FÜR ASCHENBRÖDEL wurde von der Europäischen Filmphilharmonie als FilmKonzert mit Live-Orchester produziert und wird nun wieder aufgeführt. Auftakt war mit dem Radiosinfonieorchester Pilsen unter der Leitung von Frank Strobel in Frankfurt. Der schöne Trailer als Vorgeschmack dazu ist HIER zu sehen und Details zu den Konzertterminen HIER.

 

 

Frank Strobel beim Tonhalle-Orchester ZÜRICH und in der Jury des Internationalen Filmmusikwettbewerbs

Gleich nach der Erstaufführung des gesamten Eisenstein-Prokofjew-Filmopus IWAN DER SCHRECKLICHE (IWAN GROSNY) mit live Orchester beim Musikfest Berlin geht es für den Dirigenten Frank Strobel zu neuen Uraufführungen: Im Rahmen des 12. Zurich Film Festivals ist der „Klangtüftler“ (Tagesspiegel) Jurymitglied des Internationalen Filmmusikwettbewerbs. Thema für die rund 210 teilnehmenden Komponistinnen und Komponisten aus 43 Ländern ist die symphonische Vertonung des sechsminütigen Kurzfilms AN OBJEKT AT REST von Seth Boyden. Aus den Wettbewerbskompositionen werden fünf ausgewählte Werke von Frank Strobel am 23. September 2016 mit dem Tonhalle-Orchester Zürich zur Uraufführung gebracht. Nach dem 2. Konzertteil, in dem Frank Strobel mit dem Tonhalle-Orchester Filmmusik-Titel von John Williams zum Erklingen bringt, wird der Wettbewerbsbeitrag mit der besten Wertung mit dem „Goldenen Auge“ für die beste internationale Filmmusik 2016 ausgezeichnet.

                                                                                                    Stand: 17.09.2016

 

 

IWAN COMPLETE / IWAN DER SCHRECKLICHE: eine moderne Filmoper

Sergei Prokofjews monumentale Musik für Chor, Gesangssolisten und großes Symphonieorchester zu Eisensteins Film IWAN DER SCHRECKLICHE wurde anlässlich des 125. Geburtstags des russischen Komponisten beim Musikfest Berlin vom Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin & Rundfunkchor Berlin unter der Leitung von  Frank Strobel aufgeführt.  

Für Prokofjew war Filmmusik eine moderne Form des Musikdramas. Er schuf eine Musik, die Dialoge zu beklemmenden Reflexionen über Macht und die Paranoia politischer Diktaturen verdichtet. Das Originalmanuskript wurde mit dem Film abgeglichen. Die editorische Arbeit betreute die Europäische FilmPhilharmonie zusammen mit Frank Strobel, der auch die Synchroneinrichtung vornahm.

Das Filmkonzert war eine Koproduktion von Musikfest Berlin, ROC GmbH, RSB, Rundfunkchor Berlin Deutschlandradio Kultur, Sikorski-Musikverlag, Europäische FilmPhilharmonie und ZDF/ARTE. Die TV-Ausstrahlung findet am 07. November 2016 auf ARTE statt.  

                                                                                                       Stand: 17.09.2016

 

 

DER MÜDE TOD - Frank Strobel bei der Berlinale 2016

Das Thema des Stummfilms DER MÜDE TOD von Fritz Lang beschäftigt sich auf anrührende Art und Weise mit dem Thema Krieg - welches traurigerweise ebenso aktuell ist wie im Jahre 1921. Die Kooperationspartner bei diesem Projekt sind die Bertelsmann-Stiftung mit den Internationalen Filmfestspielen Berlin, der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, ZDF/ARTE und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin.

Der Film wurde digital restauriert und mit der neu komponierten Filmmusik von Cornelius Schwehr, eingespielt - bei dieser Uraufführung am 12. Februar 2016 auf der Berlinale im Friedrichsstadt-Palast wird Frank Strobel das RSB Berlin leiten. Die TV-Premiere wird am 15. Februar auf ARTE ausgestrahlt. 

Im Rahmen der Berlinale haben Frank Strobel und das RSB 2010 bereits Fritz Langs METROPOLIS und 2012 Sergej Eisensteins OKTOBER orchestral begleitet.
Ein Interview zur Aufführung von Filmmusik "Wir nehmen Stummfilme ­völlig falsch wahr“ ist hier.
Frank Strobel im Gespräch bei Deutschlandradio Kultur
Eindrücke von der Premierenfeier bei der Berlinale: VIDEO

 

 

DREI HASELNÜSSE FÜR ASCHENBRÖDEL

Der absolute Klassiker jedes Jahr zur Weihnachtszeit - das tschechische Märchen DREI HASELNÜSSE FÜR ASCHENBRÖDEL wurde von der Europäischen Filmphilharmonie als FilmKonzert mit Live-Orchester produziert und wird unter der Leitung von Frank Strobel mit dem Radiosinfonieorchester Pilsen in Stuttgart, Köln, München und Nürnberg aufgeführt. Der schöne Trailer als Vorgeschmack dazu ist HIER zu sehen und Details zu den Konzertterminen HIER.

 

 

Frank Strobel in Berlin

 

Frank Strobel prägt den Klang der (Stummfilm-) Stadt: Zwischen Berlin und Paris am 17.10. in der Komischen Oper Berlin mit "Tartüff" und der re-orchestrierten Filmmusik von Detlev Glanert . Arte schneidet die Show mit und wird sie am 9.11. senden. Mehr Informationen zu Kino Varieté HIER und HIER ein schöner Trailer von Arte dazu.
Das Gespräch mit ihm im rbb-Kulturradio können Sie HIER anhören.
Am 29.10. ist Frank Strobel im Admiralspalast mit dem RSB Berlin und dem Stummfilmklassiker "Sinfonie der Großstadt" von Walter Ruttmann zu erleben.
In diesen Videos beantwortet Frank Strobel Fragen zum Konzert:
Link1
Link2
Link3

 

Ersteinspielung DIE NIBELUNGEN

Das kürzlich veröffentlichte Album DIE NIBELUNGEN, mit der Erstaufnahme der Filmmusik von Gottfried Huppertz ist für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik 4/2015 nominiert. Es wurde im rbb kulturradio orgestellt, die CD-Kritik kann HIER nachgehört werden. 
Der Berliner Tagesspiegel hat die CD unter seinen Herbstfavoriten gelistet!
Auch das Schwäbische Tagblatt und die neue musikzeitung hat die Aufnahme besprochen.

 

 

Jubiläum EUROPÄISCHE FILMPHILHARMONIE

 

Die Europäische FilmPhilharmonie feierte am 11. September 2015 ihr 15-jähriges Jubiläum: Die Forschungsergebnisse dieses Kompetenzzentrums für Filmmusik sind Grundlage für Konzertveranstaltungen auf der ganzen Welt. Veranstalter bekommen hier maßgeschneiderte Lösungen: von der persönlichen Beratung, zur Programmgestaltung über die Notenrecherche, dem Noten- und Filmverleih inklusive der Aufführungsrechte, der technischen Durchführung und Projektion von Filmkonzerten bis zur Produktion neuer Filmmusik. 
Frank Strobel auf Tour mit den King's Singers
Die King's Singer-Tournee war ein voller Erfolg, die Presseberichte können hier nachgelesen werden - die NDR Radiophilharmonie hat auf ihrer Website auch zahlreiche Bilder und Berichte über die Tournee mit Frank Strobel veröffentlicht. 

 

 

TATORT-Erfolg

Der Tatort "Im Schmerz geboren", dessen Filmmusik das hr-Sinfonieorchester unter der Leitung von Frank Strobel eingespielt hat, hat den Grimme-Preis erhalten und so die lange Liste der Auszeichnungen (Goldene Kamera, Münchner Filmfest, Festival des deutschen Films, 3sat-Zuschauerpreis, Medienkulturpreis Ludwigshafen) komplettiert. Hier können Sie ein Gespräch aus der Sendung "hallo hessen" mit Frank Strobel ansehen.

 

 

J'ACCUSE in Paris

Frank Strobel dirigiert zu dem Film J’Accuse aus dem Jahre 1919, das als eines der ersten pazifistischen Filme gilt, am 8. November 2015 in der Pariser Salle Pleyel das Orchestre Philharmonique de Radio France beimHöhepunkt des denkwürdigen Kulturprogramms der Mission du Centenaire 1914-18. Das Konzert wird von ZDF/ARTE aufgezeichnet und am 11. November im Fernsehen ausgestrahlt. Hier gibt es einen ersten Eindruck von Film und Musik; hier eine Kritik aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

 

 

Strauss-Tage Dresden

Am 11.November 2014 dirigiert Frank Strobel anlässlich der Strauss-Tage Dresden mit der Sächsischen Staatskapelle die Filmmusik zum Stummfilm "Rosenkavalier" von Robert Wiene in der Semperoper, am Ort seiner Uraufführung im Jahre 1926. Frank Strobel wird zudem auch als Podiumsredner einen Beitrag zur wissenschaftlichen Tagung zu Ehren des 150. Geburtstages von Richard Strauss leisten.

 

 

Klimakonzert - DER ROSENKAVALIER

Am 28. Juni 2014 wird Frank Strobel das 4. Klimakonzert des Orchester des Wandels in der Lokhalle im Natur-Park Südgelände in Berlin Schöneberg dirigieren – das Konzert ist ein Benefizkonzert zugunsten der Stiftung NaturTon, das sich für den Klimaschutz engagiert. Im Strauss-Jahr wird zum Stummfilm „Der Rosenkavalier“ aus dem Jahre 1926 die Musik von Richard Strauss erklingen.
Mehr Informationen dazu gibt es HIER.

 

 

ROMEO & JULIA in Berlin

Am 29. März 2014 führte Frank Strobel mit seinem Berliner "Stammorchester", dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, im Konzertsaal der UdK Berlin die getanzte Filmversion des Dramas mit seiner Bearbeitung von Sergej Prokofjews Ballettmusik aufführen. Dabei folgt der Dirigent den durchchoreographierten Bewegungen von Tänzern wie „Prima Ballerina Assoluta“ Galina Ulanova. Prokofjews Muse für dieses Werk wird auf der Leinwand in der Rolle der Julia wieder lebendig.

Im Vorfeld zu Romeo und Julia hat die EUROPÄISCHE FILMPHILHARMONIE (Charlottenstraße 65, 10117 Berlin) einen FilmPhilharmonischen Salon gewidmet, mit einem Werkstattgespräch zwischen Frank Strobel, Sarah Mestrovic (Solotänzerin am Staatsballett Berlin) und Stefan Lang (Musikproduktion Deutschlandradio Kultur).

Link zu Tickets und mehr Informationen

 

 

DVDs

 

Gleich drei Stummfilm-Klassiker sind im Dezember 2013 bei Universum Film erschienen: in der Transit Classics/ Deluxe Edition der Murnau Stiftung "Die Nibelungen", "Im Kampf mit dem Berge" und "Richard Wagner". Die Produktionen, bei denen Frank Strobel das hr-Sinfonieorchester sowie die Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz dirigierte, sind aufwendigste Rekonstruktionen des ursprünglichen Filmmaterials sowie der Filmmusik.